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Die Gegend um das Hotel 16 ist ein Tummelplatz für Touristen, Einkäufer und Kunstliebhaber. Da sind die Geschichte, Theater, Museen, Musiker, Wissenschafter, Einkaufsmöglichkeiten und viele Parkanlagen.
Jetzt geben wir Ihnen den Überblick über Hotel´s 16 Nachbarschaft. Wenn Sie mehr Informationen über die Neustadt - Geschichte und Prager Geschichte mochen, gehen Sie bitte auf den Abschnitt Prag.
Prag 2 umfasst Wenzelsplatz, den Karlsplatz, das gotische Rathaus, Nationalmuseum, Dvorak Museum, Nationaltheater, U Fleků- Bierhalle, die Karls-Universität und mehrere Gebäude. Nur wenige Fussminuten vom Hotel 16 ist eines der schönsten Gebäuden mit dem nicht-traditionellen Design – das s.g. Tanzendes Haus.
Tanzendes Haus,
Das Tanzende Haus (tschechisch Tančící dům) ist der Spitzname eines 1996 verwirklichten Bürogebäudes in der tschechischen Hauptstadt Prag.
Es wurde vom im ehemaligen Jugoslawien (Zagreb) geborenen tschechischen Architekten Vlado Milunić, in Kooperation mit dem kanadischen Architekten Frank Gehry entworfen und direkt am Ufer der Moldau (Rašínovo nábřeží 80, 120 00 Praha 2) errichtet.
Das Gebäude ist inspiriert von einem rationalen Dialog zwischen einem totalitären, statisch vertikalen Konzept auf der einen Seite und einem dynamischen, im gesellschaftlichen Umbruch begriffenen auf der anderen. Zudem erinnert es an eine Tänzerin im gläsernen Faltenkleid, die sich grazil an den Herrn mit Hut schmiegt. Aus diesem Grund wird es oft auch Ginger und Fred (nach Fred Astaire und Ginger Rogers) genannt.
Der dekonstruktivistische Bau führte bei seiner Fertigstellung im Juli 1996 zu einer leidenschaftlich geführten, hitzigen Diskussion, die seither jedoch weitgehend abflaute. Unterstützt wurde das Projekt durch den ehemaligen tschechischen Präsidenten Václav Havel, der über Jahrzehnte in der Nähe des zunächst brach liegenden Grundstücks wohnte (das Gebäude, das sich dort befand wurde bei einem Bombenangriff 1945 zerstört). Er erhoffte sich vom ursprünglich als Kulturzentrum geplanten Gebäude neue kulturelle Aktivität.
Heute beherbergt das Gebäude allerdings vorwiegend multinationale Firmen. Auf dem Dach befindet sich ein französisches Restaurant mit Blick auf die Prager Altstadt
Karlsplatz (Prag)
Neustädter Rathaus mit dem Bronzedenkmal des Predigers Jan Želivsky im Vordergrund
Der Karlsplatz (Karlovo náměstí) in der Prager Neustadt bildete im Mittelalter und in der Neuzeit deren administratives und wirtschaftliches Zentrum und den wohl größten Platz Europas. Seine zentrale Funktion hat er erst in jüngerer Zeit an den Wenzelsplatz verloren. 1848 wurde er in Karlsplatz umbenannt und zwischen 1843 und 1863 wurde er als Park gestaltet
Die Anlage des Platzes nach 1348 [Bearbeiten]
Mit der Anlage der Prager Neustadt nach 1348 ließ Karl IV. durch Verbreiterung einer wichtigen nach Süden führenden Handelsstraße den Viehmarkt (heute Dobytčí trh) anlegen. Mit einer Ausdehnung von rund 550 mal 150 m war dieser lange Zeit der größte Platz Europas. Er diente hauptsächlich dem Vieh-, Fisch-, Holz- und Kohlenhandel. Ursprünglich waren auf dem Viehmarkt zwei lange Reihen von Markthallen geplant, sie konnten aber anscheinend nur teilweise vollendet werden. Sie sind in der Art einer Basilika mit einem durch Obergaden belichteten Mittelschiff errichtet worden, die durch mindestens einen Quergang verbunden waren und dienten wahrscheinlich dem Fischhandel. Der Getreidehandel wurde mit der Zeit in die beiden den Markt rechtwinklig kreuzenden Gassen verlegt, die danach die Namen Korngasse (heute Žitná ulice) und Gerstengasse (heute Ječná ulice) erhielten.
Heilig-Blut- oder Fronleichnamskapelle [Bearbeiten]
In Mitte des Platzes stand ein hölzerner Turm, von dem aus seit 1354 einmal im Jahr die Reichskleinodien und Reliquien öffentlich gezeigt wurden. Das Heiltumsfest bestimmte Karl IV. zum allgemeinen Feiertag im Reich, wodurch Prag zu einem der bedeutendsten Pilgerzentren Europas wurde.
Wahrscheinlich war der Bau der Heilig-Blut- oder Fronleichnamskapelle neben dem erwähnten Turm noch zu Lebzeiten Karls IV. geplant gewesen, er wurde aber erst 1382 begonnen und wohl 1393 fertiggestellt. Obwohl die Kapelle schon 1791 abgerissen wurde, lässt sich aufgrund alter Stiche ihre Gestalt rekonstruieren. Es handelte sich um eine kreuzförmige Anlage, in deren Mitte sich ein Turm erhob. Von dessen oberen äußeren Umgang wurden nun die Reliquien gezeigt. Zwischen den Kreuzarmen, die außer dem westlichen polygonal geschlossen waren, befanden sich wohl diagonal eingestellte, ebenfalls polygonale Nebenchöre. Zum Schutz der Kostbarkeiten war die Kapelle mit einer ringförmigen, mit Wehrgang und Zinnen versehenen Mauer mit drei Toren umgeben. Die Kapelle orientierte sich damit nicht nur inhaltlich, sondern auch in der Architektur an der Aachener Pfalzkapelle, einen weiteren bedeutenden Pilgerzentrum im späten Mittelalter.
Neustädter Rathaus [Bearbeiten]
In dominanter Lage an der Nordostecke des Viehmarktes entstand ab 1367, spätestens aber nach der erneuten rechtlichen Trennung von der Prager Altstadt 1377, auf einem markanten Geländesprung das Neustädter Rathaus (Novoměstská radnice) als Symbol der selbständigen königlichen Stadt. Das Gebäude war zunächst zweiflügelig, der Ostflügel zur Vodičkova (1377-98) enthielt Amtsstuben und das Gefängnis, der Südflügel (1411-1418) zum Karlsplatz hin Repräsentations- und Beratungsräume. Heute sind noch Kellerräume und der zweischiffige Säulensaal im Erdgeschoss aus der Erbauungszeit erhalten. 1452-1456 kam es zum Anbau des Eckturms und 1520-26 zur Umgestaltung des Südflügels im Renaissancestil wahrscheinlich durch Benedikt Ried. Nach einem Stadtbrand 1559 wurde das gesamte Rathaus dem mit Turm im Renaissancestil erneuert und durch Anbauten im Westen und Norden eine Vierflügelanlage mit Arkadenhof geschaffen.
Durch den Zusammenschluss der vier Prager Städte im Jahr 1784 wurde das Gebäude funktionslos und ab 1806 für Gerichtszwecke und als Gefängnis im Empirestil umgebaut, wobei die Giebel abgeschlagen wurden. Am Anfang des 20. Jahrhunderts entstand der angrenzende Komplex des Justizgebäudes. Bei einer ersten Restaurierung 1905/06 wurde die heutige Ansicht mit der dreigiebeligen Südseite nach dem Zustand von um 1526 rekonstruiert.
Im Rathaus fand am 30. Juli 1419 der erste Prager Fenstersturz statt. Unter Führung des hussitischen Predigers Jan Želivsky waren prozessionsartig mehrere tausend Neustädter zum Rathaus gezogen und hatten die Freilassung hussitischer Gefangener verlangt. Nach einer provokativen Antwort stürmten sie das Rathaus, warfen die katholischen (deutschen) Ratsherren und Richter aus dem Fenster und erstachen oder erschlugen die Überlebenden. Diese Aktion bedeutete den Beginn des fünfzehnjährigen Hussitenkrieges. König Wenzel IV. geriet darüber so in Wut und Angst, dass er einen Schlaganfall erlitt, an dessen Folgen er am 16. August 1419 starb. Vor dem Rathaus befindet sich eine Bronzedenkmal, das an Jan Želivsky erinnert.
Das Rathaus liegt nur 5 Gehminuten vom Hotel 16.
Vysehrad
Der Vyšehrad wurde in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts südlich der Prager Burg auf der gegenüberliegenden Seite der Moldau als zweite Burg der Přemysliden gegründet. Er trug wohl ursprünglich den Namen Chrasten. Nach einer alten Legende soll der Fels an der Moldau Sitz der ersten tschechischen Herrscher, vor allem der sagenhaften Fürstin Libussa (Libuše), der Stammmutter der Tschechen, gewesen sein, die hier auch in einer Vision die Gründung Prags voraussah und der Stadt große Zukunft weissagte. Aufgrund der ausgedehnten archäologischen Forschungen steht jedoch fest, dass diese Anlage etwas jünger ist als die Burg auf dem Hradschin und erst in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts besiedelt und befestigt wurde. Ab dem Ende der 980er beziehungsweise in den 990er Jahren existierte hier eine Münzstätte, und es wurden Denare verschiedener Fürsten, besonders Boleslavs II., mit der Aufschrift „VISEGRAD“, die „Hohe Burg“, geprägt.
Der Fürst und erste böhmische König Vratislav II. verlegte um 1070 seine Residenz von der Prager Burg auf den Vyšehrad, wahrscheinlich aufgrund von Machtstreitigkeiten mit seinem Bruder Bischof Jaromír. Vratislav gründete hier das Vyšehrader Kollegiatkapitel St. Peter und Paul, das sich schnell zu einem wichtigen Bildungszentrum entwickelte. Aus dem Jahr 1085 ist der Codex Wyssegradensis, das Krönungsevangeliar Vratislavs II., überliefert, das eine der ältesten bekannten romanischen Buchmalereien darstellt. Am Ende des 11. Jahrhundert entstand neben der Kirche und den Stiftsgebäuden auch der steinerne romanische Wohnbau („Palas“) Vratislavs. Außerdem wurden die St.-Laurentius-Basilika und die St.-Martins-Rotunde errichtet.
Unter Fürst Soběslav I. (1123–40) ist noch einmal eine größere Bautätigkeit zu verzeichnen, doch kehrte der Herrscher am Ende seiner Herrschaft beziehungsweise erst sein Nachfolger Vladislav II. (1140–1172) auf die Prager Burg zurück. Nach rund 70 Jahren Regierungstätigkeit der Přemysliden verfiel die Burg zunehmend.
Fortbestand hatten dagegen die geistlichen Einrichtungen, allen voran das Kollegiatstift. Der Immunitätsbezirk des Kapitels umfasste die Kapitelkirche, Kapitelgebäude, Propstei mit der St.-Clemens-Kapelle, Dechantei mit der St.-Laurentius-Kirche, Kapitelschule und mehrere Chorherrenhöfen (Kurien).
Der Ausbau unter Karl IV. in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts [Bearbeiten]
Einen erneuten Aufschwung erlebte der Berg unter Karl IV. Grund hierfür war nicht nur die fortifikatorisch günstige Anbindung an die Befestigung der Prager Neustadt, sondern auch der von Karl immer wieder betonte Bezug auf den heiligen Wenzel und die Přemysliden. Die Burg war der letzte Sitz seiner Mutter, der Königin Elisabeth, die 1330 hier verstarb.
Im selben Zeitraum, in dem die Mauer der Neustadt aufgebaut wurde, errichtete man auch hier eine neue Befestigung mit zwei neuen Toren und 13-15 quaderförmigen Türmen mit einer Breite von sieben Metern, die einen Abstand von etwa 60 Metern zueinander hatten. Auch diese Mauer war wie die der Neustadt mit Zinnen und Wehrgang versehen. Den Hauptzugang zum Vyšehrad bildete im Osten das „Spitze Tor“ (Špička), das wie auch die anderen vier Stadttore als porta novem pinarum gestaltet, das heißt mit neun Türmchen versehen wurde. Den Zugang in die Stadt ermöglichte das Prager Tor (Pražská brána), das spätere Jerusalemer Tor (Jeruzalémská brána). Innerhalb des Mauerrings ließ Karl nach dem Ausbau der Prager Burg auch hier einen neuen Königspalast errichten und die Kollegiatstiftskirche St. Peter und Paul 1364–1369 zu einer dreischiffigen Kirche mit Seitenkapellen umbauen. Gleichfalls in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurden die kleine Kirche der „Enthauptung des hl. Johannes“ (Sv. Jana Stětí) und in der Vorburg an der Nordseite die Kapitelspitalkirche der „Jungfrau Mariä Demut“ (Pokory Panny Marie) wohl als zweischiffige Hallenkirchen errichtet.
Karl IV. bemühte sich auch, die kulturelle Tradition des Vyšehrads wiederaufleben zu lassen; er unterstützte die Schulen und erneuerte den feierlichen Gottesdienst mit Kirchengesang. In der Krönungsordnung bestimmte er den Vyšehrad zum Ausgangspunkt des Krönungszuges der böhmischen Könige, den Karl IV. selbst als erster am 1. September 1347 unternahm und der von hier aus über den Viehmarkt, die Altstadt und die Karlsbrücke zum Hradschin führte.
Auf dem gleichen Weg wurden am Palmsonntag 1350 die Reichskrönungsinsignien und -heiligtümer, die nach ihrer Übergabe durch den Sohn Ludwigs des Bayern zunächst auf den Vyšehrad gebracht wurden, von Karl IV. in Begleitung des Erzbischofs und des Hofes über die Zwischenstation Viehmarkt in die Prager Burg überführt. Diesen Weg beschritt noch einmal der Trauerzug nach dem Tod Karls IV. am 29. November 1378, wobei dessen Leiche eine Nacht in der Kapitelkirche St. Peter und Paul aufgebahrt wurde.
Der Vyšehrad vom 15. Jahrhundert bis heute [Bearbeiten]
Nach Karls Tod war der Vyšehrad vor allem eine Priesterstadt, in der über 100 Geistliche etwa zehn oder mehr Sakralräume betreuten. 1420 wurden Burg und Immunität durch die Hussiten erobert und dabei nahezu alle Bauten zerstört. Im 15. Jahrhundert entstand die mehrheitlich von kleinen Handwerkern bewohnte „Freistadt auf dem Berge Vyšehrad“. Mit der Gegenreformation fiel das Gelände 1620 an das Kapitel zurück und es kam zunehmend zu Differenzen mit den eingesessenen Bewohnern.
Nachdem die militärtechnisch veraltete Burganlage 1648 bei einem Angriff der Schweden schwer beschädigt worden war, wurde sie 1654–1680 zu einer Barockfestung ausgebaut. Für die gewaltigen Schanzen aus Backsteinmauerwerk und die schweren Eckbasteien, die nach Heiligen benannt sind, wurde die Bevölkerung vertrieben und Gebäude abgerissen. Die Festung wurde 1866 aufgehoben und bald darauf als sechstes Stadtviertel Prag angegliedert. 1911 wurde sie weitgehend geschleift. Sie war unter anderem der Hauptschauplatz in der Rahmennovelle Innocens (1865) des österreichischen Schriftstellers Ferdinand von Saar.
Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts und zwischen 1924 und 1935 sowie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert wurden hier intensive archäologische Forschungen unternommen, bei der einige profane und sakrale Gebäude des romanischen und gotischen Königshofes entdeckt und sichtbar gemacht werden konnten.
Schoner, als die Parken und historische Gebäuden wird erstaunlicher Blick über Prag, die Brücken über die Moldau und die Prager Burg.
Das Nationaltheater ist eines der schönsten Gebäude in Prag. Das Nationaltheater wurde ein Projekt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Aufgrund der unzureichenden Mittel für den Bau war das Geld aus allen sozialen Schichten gesammelt. Dieser Juwel des Renaissanzismus wurde im Jahre 1881 eröffnet. Später in dieselbem Jahr das Ausbrand des Theaters hat einen großen Teil der Aufbau des neuen Gebäudes. Das Ausbrand war eine nationale Katastrophe. Tschechen wollen nicht abseits stehen und dann begann eine neue Kampagne für den Wiederaufbau des Nationaltheaters. Dank der nationalen Begeisterung haben die Reichen und Armen unglaubliche eine Million Gulden in eineinhalb Monate gespendet und gesammelt. Nationaltheater wurde am Ende des Jahres 1883 mit der Aufführung der Oper Smetanas Libuše wiedereröffnet, die speziell für dieses Gala Anlaß komponiert wurde.
Das Hotel liegt wenige Gehminuten vom Hotel 16.
U Fleků
U Fleků ist gleichzeitig eine Kneipe und kleine Brauerei. Ursprünglich ein Familienunternehmen, wurde 1499 gegründet und ist die älteste Brauerei in Prag. Der Kunde kann im "Biergarten" sitzen oder innen in der Kneipe. Es gibt acht Hallen (Zimmer) zur Auswahl, wo die Kunden sitzen, mit langen Holztischen und Bänken.
Die Akkordeon und / oder Tuba Spieler sorgen für Unterhaltung, der Kunden. An manchen Abenden gibt es auch ein Live-Kabarett (gegen Gebühr, Reservierung erforderlich). Es verfügt über internationale Tanzen (einschließlich tschechische Polka) und Komodie.
Es gibt da der Museumsrundgang in dem ehemaligen Mälzerei- Gebäude der Brauerei, vor allem, den Brauprozess im Laufe der Jahrhunderte erklären, mit Original-Maschinen auf dem Display, und mit Audio (auch englisch). (Gebühr, Reservierung). Es gibt auch eine Besichtigung der Brauerei in der Woche, mit einem kurzen Film, Bierprobe und Souvenir (Gebühr, Reservierung erforderlich). Die Besucher können auch Souveniers in dem Geschenkeladen laufem, darunter eine Vielzahl von Bierkrügen.
Die Kneipe ist durch dunkles Lagerbier (" The Dark Flek Double Lager bei 13 ° P ") bekannt, auch als Flekovská Třináctka (" Die Flek Thirteen ")gennant, das sonst nirgendwo erhältlich ist. Traditionelle tschechische Gerichte werden serviert, aber die Preise sind deutlich höher als bei anderen lokalen Pubs.
Das Hotel liegt wenige Gehminuten vom Hotel 16 (Křemencova 11 in der Neustadt, Praha 1),
Faust-Haus
Auch die übrigen Seiten des Viehmarktes wurden nach der Anlage des Platzes recht zügig bebaut, wobei sich hier vor allem Angehörige des Adels und des königlichen Hofes niederließen. An der Südseite stand zum Beispiel der gotische Palast der Fürsten von Troppau (Opava), deren Grundstück sich weit nach Süden erstreckte. In der Renaissance wurde das so genannte Faust-Haus (Faustův dům) Nr. 40/502 mit einem Erker umgebaut und unter anderem mit einem Erker erweitert. Das Gebäude präsentiert sich nach einer weiteren Umgestaltung um 1724 in barocken Formen.
Schon im 14. Jahrhundert beschäftigten sich die Bewohner angeblich mit chemischen Versuchen. Im 16. Jahrhundert hatte der englische Abenteurer und Alchimist Edward Kelley mit dem Hausbesitzer, dem Hofarzt Rudolfs II. Johann Kopp, experimentiert. Der Kaiser hatte sich die Herstellung von Gold versprechen lassen und ihn in Adelsstand erhoben.
Rudolfs Nachfolger Kaiser Matthias ließ ihn später in dem Weißen Turm nahe dem Georgskloster auf der Prager Burg einsperren. Im 18. Jahrhundert hatte noch einmal Chemiker Ferdinand Antonín Mladota von Solopysky hier Versuche angestellt. Hieraus entstand die Sage von Doktor Faustus in Prag, die sich mit Haus verknüpfte. Heute dient es recht passend als Apotheke des Krankenhauses.
Emmauskloster
Das Emmauskloster (Emauzy) war ein Kloster in der tschechischen Hauptstadt Prag.
Es wurde ähnlich dem Kloster St. Maria Schnee schon vor dem Anlegen der Prager Neustadt auf einem Sporn der oberen Terrasse an dem alten Weg zum Vyšehrad gegründet.
Zunächst diente die noch erhaltene, alte romanische Pfarrkirche der Flößergemeinde Podskalí St. Cosmas und Damian als Klosterkirche, die Pfarre wurde zur Nikolauskirche verlegt. Karl IV. siedelte hier auf dem Gelände des Vyšehrader Stiftskapitels mit Zustimmung des Papstes Clemens VI. am 22. November 1347 Benediktinermönche aus Kroatien an, die die altslawische Liturgie pflegten. An der Vyšehrader Kirche hatten der Überlieferung zufolge sowohl der heilige Methodius als auch der heilige Prokop bereits slawische Gottesdienste zelebriert. Nach den Mönchen erhielt die Klosterkirche den Namen Marienkirche bei den Slawen (Klášter Panny Marie Na Slovanech).
Die Weihe der Klosterkirche der Jungfrau Maria und der slawischen Schutzheiligen erfolgte am 29. März 1372, einem Ostermontag im Beisein des Kaisers und zahlreicher hoher Adliger und Geistlicher. Da an diesem Tag der Text aus dem Lukasevangelium verkündet wurde, der die Begegnung Christi mit den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus schildert (Lukas 24, 13–35), erhielt das Kloster den vor allem unter den Deutschen verbreiteten zweiten Namen Emmauskloster (klášter v Emauzích).
Die Kirche mit drei gleich hohen Schiffen und jeweils eigenem Chorabschluss erinnert mit der fehlenden Trennung zwischen Chor und Langhaus und der auffallenden Schmucklosigkeit eher an Predigerkirchen und steht somit im starken Gegensatz zu den Bauten der Parlerschen Gotik. Von besonderer kunsthistorische Bedeutung ist die um 1360 entstandene Wandmalerei im Kreuzgang.
Diese Klostergründung war ein wichtiger Punkt im politischen Programm Karls IV. Im 14. und 15. Jahrhundert entwickelte sich das Kloster zu einem herausragenden Bildungszentrum, in dem zahlreiche Übersetzungen und illuminierte Handschriften geschaffen wurden, darunter auch das Registrum Slavorum aus der Zeit um 1395. Dies ist der glagolitische Teil des Evangeliars von Reims, auf den die französischen Könige bis 1782 ihren Eid leisteten.
Als eines der wenigen Klöster in Prag wurde es nicht durch die Hussiten zerstört und beherbergte ab 1446 das einzige Utraquistenkloster (Calixtiner) der Stadt. Nachdem 1636 Benediktiner vom spanischen Kloster Nuestra Señora de Montserrat eingezogen waren, wurde das Emmauskloster umgebaut und um ein Geschoss aufgestockt.
1880 siedelten sich Benediktiner aus dem Kloster Beuron an, die die Kirche und das Kloster im Stil der Beuroner Kunstschule umgestalteten.
Das Kloster wurde 1941 durch die Nationalsozialisten aufgelöst und bei dem Luftangriff im Februar 1945 schwer beschädigt. Während der Restaurierung erhielt die Kirche 1967 durch Architekt František M. Černý die moderne zweispitzige Front als Kompromiss zwischen dem früheren hohen gotischen Giebel und beiden bei den Luftangriffen zerstörten barocken Westtürmen.
Nur 5 Minuten zu Fuß vom Hotel 16 Prag